Ipai: Wer KI sagt, sagt Heilbronn

von 42 Heilbronn

Ipai: Wer KI sagt, sagt Heilbronn

KI birgt weitreichende Umwälzungen in allen Lebensbereichen. Viel ist von Chancen und Risiken die Rede, Ausgang offen. Klar aber ist: Wer die Möglichkeit hat, Technologien und Anwendungen zu entwickeln, gestaltet einen Teil unserer Zukunft. Darum kann die Bedeutung des Innovation Parc Artificial Intelligence – kurz Ipai – mitten in Heilbronn für Baden-Württemberg und weit darüber hinaus nicht überschätzt werden.

Mit dem Ipai soll die europäische KI-Szene in Heilbronn ihr Zuhause finden. Kreativlabor, Treffpunkt und Forschungszentrum – all das wird der Ipai zukünftig für die Community sein. Der Ehrgeiz ist hoch: Heilbronn soll sich in wenigen Jahren auf Augenhöhe mit KI-Hotspots wie dem Silicon Valley und dem chinesischen Shenzen behaupten. Ein Magnet für internationale Top-Unternehmen und Impulsgeber für Unternehmen und Start-Ups aus der Region. Auch den Bürgerinnen und Bürgern soll der Campus offenstehen. Als Kultur- und Freizeitort, an dem KI erforscht und hautnah erlebt werden kann.

XXL-Campus

Über 70 Unternehmen – darunter Audi, Porsche und die Schwarz-Gruppe – sowie zahlreiche Hochschulen und Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer Institut IAO, die Hochschule Heilbronn und die 42 Heilbronn sind bereits mit an Bord. Schon heute steht den Partnern des Ipai ein Co-Working Space zur Verfügung. Im kommenden Jahr soll der Standort Wohlgelegen um ein weiteres Gebäude erweitert werden. Und 2026 werden die ersten Gebäude des zukünftigen KI-Quartiers Steinäcker – das sich in seiner finalen Ausbaustufe über 23 Hektar erstrecken und europaweit das größte seiner Art sein wird – fertiggestellt.

42 Heilbronn als Geburtshelfer

Initiiert wurde das Vorhaben von der baden-württembergischen Landesregierung 2020. Gesucht wurde ein Standort mit Kreativität, Pioniergeist und dem Willen, ein Projekt in dieser Dimension umzusetzen. Im Juli 2021 erhielt Heilbronn den Zuschlag. Thomas Bornheim, CEO der 42 Heilbronn, unterstützt von Minute eins den Projektwettbewerb: „Unsere Schule war noch gar nicht eröffnet, da haben wir mit Formaten wie dem KI-Salon Impulse setzen können. Jetzt ist der Ipai auf unserem KI-Festival – einfach klasse!“ Natürlich werden auch die Studierenden der 42 konkret profitieren, Thomas: „Wer bei uns studiert, kann zum Ipai radeln und die Chancen dieser einmaligen KI-Plattform vor Ort wahrnehmen.“ Die 42 hätte es mit Heilbronn nicht besser treffen können.

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