Anahí und Florian: Durchstarten bei Schwarz IT

von 42 Heilbronn

42-Studierende sind mittlerweile bei Top-Unternehmen auf der ganzen Welt untergekommen. Zwei von ihnen sind Florian und Anahí, die 2021 im ersten Jahrgang an der 42 Heilbronn gestartet sind – und heute bei dem KI-Giganten Schwarz IT an neuen Tools mitentwickeln.

Blick zurück auf 2021: „Wir waren damals gerade mal 80 Leute an der 42. An einer Uni anzufangen, die noch keiner kennt und die damit wirbt, dass sie ohne Dozierende oder Bücher lehrt – das hat schon ein enormes Vertrauen verlangt“, so Florian. Dazu kommt: Später konkurrieren die 42ler mit Informatikerinnen und Informatikern, die Bachelor- und Masterabschlüsse vorweisen können. Erfahrungswerte, ob das gelingt, gibt es zu Beginn noch nicht. 

Leben wie im Computerspiel

Aber der Alltag an der Schule überzeugt von Tag eins. Anahí: „Schon bei der Piscine habe ich eine richtige Sucht nach dem Coden entwickelt. Täglich steht man vor einer neuen Challenge, die gelöst werden muss. Das ist, als wäre man in einem großen Computerspiel!“ Die Grundlagen im Programmieren werden von der Pike auf gelehrt – von der Programmiersprache C bis hin zum komplexen Webdevelopment. Dabei ist sowohl Eigeninitiative als auch Durchhaltevermögen gefragt. „Bis man zur Lösung kommt, durchläuft man diese ewigen Zyklen aus Frustration-Begeisterung-Frustration-Begeisterung… Aber mit der Zeit lernt man, gelassener mit dieser Achterbahn umzugehen.“ Und wer einen Rat braucht, lernt dank des Peer-to-Peer-Learning-Konzepts auch, sich im richtigen Moment Unterstützung zu holen.

KI in Vollzeit

Das trägt auch in der Arbeitswelt, wie die beiden im Praktikum bei Schwarz IT erleben. Florian fängt sein Praktikum im Bereich Costumer Analytics an und weiß sich von Tag eins an am richtigen Ort. Kolleginnen und Kollegen sind offen und inspirierend, er kann sich frei entfalten und direkt eigene Ideen einbringen. Das wird auch im Team bemerkt. Florian: „Schon nach zwei Monaten hat mich einer der Leads gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, eine völlig neue KI-Abteilung mitzugestalten. So frisch vom Studium war das ein riesen Kompliment!“ Seitdem ist Florian Machine Learning Engineer im Department für Generative KI und entwickelt Chatbots, die 1.000-Seitige Dokumente im Bruchteil einer Sekunde zusammenfassen können. Auch für Anahí ist das Praktikum ein Sprungbrett: Etwa zeitgleich mit Florian fängt sie eine Vollzeitstelle als Junior Software Engineer im Computer Vision Department an. An welchem Projekt die beiden derzeit allerdings arbeiten – streng geheim!

Europäischer KI-Pionier

Mit Schwarz IT als Arbeitgeber gehören Anahí und Florian zu den Pionieren, was KI-Anwendungen betrifft. In den verschiedenen Departments werden einzigartige Lösungen für den Einzelhandel entwickelt. Das Ziel: Die Schwarz-Unternehmen Lidl und Kaufland in dieser Milliarden-schweren Branche als KI-Taktgeber zu positionieren und Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten. Sowohl in Europa als auch in den USA.

Community nach der 42

Was wenig bekannt ist: Schwarz IT beschäftigt insgesamt rund 4.000 Mitarbeitende. Ein unglaublicher Wissenspool, den Anahí und Florian nutzen und bereichern. Florian: „Als 42ler weiß man, wie wichtig kollegiale Zusammenarbeit ist und wie man sich am besten gemeinsam organisiert. Das hat mir in den vergangenen Monaten in schwierigen Situationen unglaublich geholfen und macht einfach Spaß.“

Ob sich der Sprung ins kalte Wasser also gelohnt hat? Auf jeden Fall, Anahí: „Ich war von meiner Heimatstadt in Mexiko erst zwei Jahre zuvor nach Deutschland gezogen und hatte mit dem Schritt zur 42 eine Menge riskiert. Eine der besten Entscheidungen überhaupt: Heute habe ich nicht nur krasse Skills, sondern auch einen Job, für den ich nachts aufstehen würde – und eine großartige Community, die immer weiter wächst!“

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